packingbacks

Ein weiterer WordPress-Blog

Ein kurzes Lebenszeichen

Zur Zeit komme ich aus verschiedenen Gründen nicht dazu diesen Blog zu füttern. Als kleines Lebenszeichen gibt es diese beiden Videos. Das erste ist eine wunderschöne Arbeit von Renan Ozturk. Nehmt euch die Zeit und geniesst die atemberaubenden Bilder.

Das zweite Video soll ein bisschen zum Nachdenken anregen. Es ist eine wundervolle Produktion von Christina Valdivieso und Jon Conner zum Thema Klimawandel.

Beide Videos sind mit einer Canon EOS 7D produziert. Die wohl geilste Kamera, die für teures Geld zu haben ist.

Also viel Spass und bis bald.

As It Happens from renan ozturk on Vimeo.

Kivalina from Cristina Valdivieso + Jon Connor on Vimeo.

A/C, give it to me!

Dieser kleine Satz schwirrte den ganzen Tag in meinem Kopf umher. Ohne Klimaanlagen geht gar nichts in den Emiraten. Schon gar nicht im Juli und erst recht nicht für uns Mitteleuropäer. Am Morgen war ich noch verwundert als mein Cousin beim gemütlichem, gemeinsamen Frühstück aufstand mit den Worten: „Ich starte schonmal den Jeep.“Dieses tat er nicht um mich dazu zu bewegen mein Brötchen schneller herunterzuschlingen, oder den noch dampfenden Kaffee in einem Zug herunterzuspülen, sondern um die Temperatur des in der Sonne geparkten Autos von dezenten 70 Grad Celsius auf erträgliche 21 Grad herunter zu klimatisieren. Absolut notwendig, wenn man nicht gerade seinen Namen in das Armaturenbrett mit dem Fingernagel schreiben möchte.Und da Kraftstoff nicht gerade zu den teuersten Dingen in den Emiraten gehört (kein Wunder wenn man darauf sitzt) eine finanzierbare Angelegenheit.

Ausserhalb des Autos betrug die Temperatur 39 Grad Celsius und der Himmel war leicht bedeckt, als wir bei angenehmen 18 Grad im Innerem des Autos gegen elf Uhr am Morgen unseren Tagestrip durch die VAE antraten.

Als erstes fuhren wir in die Innenstadt von Ra´s al-Chaima, die Hauptstadt des gleichnamigen und nördlichsten Emirates. Im Norden und Osten angrenzend an den Oman. Zur westlichen Seite an der Küste des persischen Golf und bekannt aus der Geschichte durch die Piraterie des Stammes der Qawasim. Diese beherrschten im 19. Jahrhundert große Teile der persischen Südküste unter Sultan ibn Saqr. Zu dieser Zeit hatten Großbritannien und der Oman eine Handelsroute durch den persischen Golf. Das die Briten über das kapern ihrer Handelsschiffe „not amused“ waren versteht sich von selbst. Also beschlossen sie zusammen mit dem Oman dem ganzen Treiben ein Ende zu setzen und marschierten kurzerhand im Emirat gewaltsam ein. Dadurch geriet das Emirat unter britische Herrschaft, woraus es erst im Jahr 1972 entlassen wurde. Am selbem Tag der Unabhängigkeit trat Ra´s al-Chaima den ein Jahr zuvor gegründeten Vereinigten Arabischen Emiraten unter der Führung Abu Dhabis bei. Jedes Emirat wird von einer Scheichfamilie autonom geführt. Wobei die Scheichfamilie des Emirates Abu Dhabi, welches das reichste der sieben Emirate ist, das Sagen hat und die anderen auch finanziell unterstützt.

Wolkenkratzer sind in Ra´s al-Chaima eher selten. Die Stadt wirkt genauso wie ich mir eine Stadt im Nahem Osten immer vorgestellt habe. Wenig grün, staubige Strassen und sandfarbene Häuser und Mauern. Alles irgendwie im selben Ton. Grün sehe ich nur wenn wir an einer Hotelanlage vorbei fahren oder nur ganz vereinzelt am Strassenrand, obwohl das Emirat im Vergleich zu den anderen die üppigste Vegetation haben soll.

Eine halbe Stunde später befinden wir uns auf der Emirates Road in Richtung Dubai. Aus dem Autoradio klingen die sanften Klänge der Dire Straits während wir uns mit dem atemberaubendem Tempo von 120 Kilometer pro Stunde auf der schnurgeraden, mindestens sechsspurigen, mäßig befahrenen Strasse südwärts bewegen. Fährt man schneller als 120 ertönt ein lästiger Piepton im Auto, welcher auch permanent piept und erst wieder aufhört wenn man die zulässige Höchstgeschwindigkeit wieder unterschreitet. Wahlweise kann man auch das Autoradio aufdrehen erklärt mir Alex, aber dann könnte es teuer werden, da alle paar hundert Meter eine Blitzanlage steht.

Die Temperaturanzeige des Autos zeigt im Inneren konstante 19 Grad Celsius. Ausserhalb steigt die Hitze auf mittlerweile 45 Grad Celsius an als in der Ferne die ersten Wolkenkratzer am Horizont auftauchen und die Dichte des Verkehrs zunimmt.

Princess for a night

Wir befinden uns im Juli 2009. Ich steige das erste Mal in meinem Leben in ein richtiges Flugzeug. In eine Boing 777 von Emirates. Zuvor flog ich immer nur mit kleinen Sardinenbüchsen durch Europa. Als ich das Flugzeug betrat bekam ich schon einen kleinen Vorgeschmack auf mein Reiseziel. Die Vereinigten Arabischen Emirate. Alles an Board wirkt sehr hochwertig und gemütlich. Es wird sich beinahe rührend um mein leibliches Wohl gekümmert.
Nach sechs Stunden Flug und einigen Whiskeys beginnt der Landeanflug auf den Dubai International Airport. Ich sitze am Fenster auf der rechten Seite des Fliegers und habe somit einen atemberaubenden Blick auf die Palme, eine sinnlose, künstlich angeschüttete Insel in Form einer Palme an der Küste Dubais.

Nach gefühlten 33 Kilometer Fussmarsch quer durch den Flughafen von Dubai, wohlgemerkt ohne mich zu verlaufen, das Teil ist wirklich so riesig. Vorbei an riesigen Fahrstühlen umgeben von Wasserfällen und riesigen endlos wirkenden Hallen, traf ich meinen Cousin Alex am Arrival. Er wohnt und arbeitet für eine deutsche Firma in den Emiraten. Das ist auch der Grund warum ich auf dem Weg einen Stop hier einlege und nicht direkt nach Vietnam durchfliege.
Dubai steht dabei auch sehr im Kontrast zu meinem Reiseziel. Kurz gesagt ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Es war 23:00 nachts und ich dachte ich laufe gegen eine Wand als wir das Flughafengebäude verliessen. Wir hatten gemütliche 40 Grad Celsius mitten in der Nacht und eine Luftfeuchtigkeit, dass meine Hände sofort anfingen zu schwitzen und ich mir nicht recht traute eine Zigarette anzuzünden, aus Angst wir hätten die Explosionsgrenze erreicht und der gesamte Flughafen würde durch den Funken meines Feuerzeugs in die Luft fliegen. Von der Sucht getrieben tat ich es trotzdem und es ging nochmal gut.

Danach sind wir endlos lange, leere, sechsspurige Autobahnen nach Ra´s al-Chaima gefahren. Immer schön konstant mit 120. Nicht weil er Auto fährt wie manche Mädchen, sondern weil alle 500 Meter ein Blitzer steht. Ob das Sinn macht? Naja, es könnte teuer werden, da man die Strafen alle zusammen einmal im Jahr bezahlen muss berichtet mir Alex. Da bieten sich 120 auf einer wie gesagt absolut leeren, sechsspurigen, schnurgeraden Autobahn doch geradezu an.

Ra´s al-Chaima ist das nördlichste von sieben Emiraten und bedeutet überstetzt soviel wie “Spitze des Zeltes”, abgeleitet von der an eine Zeltspitze erinnernde topographische Lage.

Alex lebt dort in einer ummauerten Wohnsiedlung. Alle Häuser sehen irgendwie gleich aus. Dort wohnen fast nur Europäer, die in den Emiraten ihr Geld verdienen. Es gibt einen Golfplatz, mehrere Pools, Bars, ein Restaurant und einen eigenen Sicherheitsdienst. Das Haus konnte sich sehen lassen. Mir war es ein Rätsel wie er es schaffte, das Richtige zu finden. Mir fiel schon während der Nacht auf, das alles irgendwie sehr trostlos aussieht. Schnurgerade Autobahnen, keine Berge, kaum Grün, ausser an den aufwendig bewässerten Golfplätzen. Aber das ist in einer Wüste wohl so üblich, wenn ich mich an meinen früheren Geographieunterricht, kurz nach dem zweiten Weltkrieg, als ich noch die Schule besuchte, erinnere.

Den Abend liessen wir dann mit Bier und Männergesprächen ausklingen. Ich fiel erschöpft in mein King Size Bett und schlief wie eine kleine Prinzessin.
In den nächsten zwei Wochen werde ich weit weg von jeglichem Komfort sein, umso wichtiger diese kurze Nacht wohl temperiert ( ein Dank an die Klimaanlage ) zu geniessen.

Was hat der vor?

Diese Frage stelle ich mir auch selber ein wenig. Tatsache ist, das ich mittlerweile eine begeisterter Blogleser bin und dank meines Telefons, dieses auch wunderbar unterwegs machen kann. Wie haben die das bloss früher gemacht???

Da ich im letztem Jahr ein wenig durch die Weltgeschichte gegurkt bin und meine Emails, die als Reiseberichte gedacht waren, sowieso nur im Spam Ordner der auserwählten Leute landeten, gibt es jetzt richtig auf die Mütze mit meiner ersten Internetpräsenz. Jetzt kann jeder ( der dem deutschem mächtig ist) lesen was ich zu sagen hab. Wahnsinn….

Ich weiß noch nicht so genau wie ich es aufbauen soll, aber ich denke ich fange einfach von hinten an. Also von Dubai bis letzendlich nach Chile. Wenn es dann noch Leute gibt die was über Thüringen lesen wollen geht das natürlich weiter.

Gebt mir ein wenig Zeit. Erstens knallt die Sonne gerade mal wieder wie verrückt und in meiner Wohnung herrschen auch schon wieder dezente 31 Grad Celsius. Zweitens sollen die Berichte nicht so lieblos hingeklatscht wirken (wie dieser Artikel). Aber da ich ja nebenbei noch einem Job nachgehe kann das eine Weile dauern. Ausserdem zahle ich das ganze hier selber, also kann ich auch machen was ich will…….

Im Urlaub ( also die grossen Reisen) schrieb ich immer brav in meine Moleskine Bücher. Sowie es damals schon Oscar Wilde, Vincent van Gogh oder Ernest Hemmingway taten. Gut, damals wurden die kleinen Notizbücher auch noch von kleinen, filigranen Franzosenhänden gebunden. Heute wurde die Produktion grösstenteils nach China verlegt, aber ich mag die Bücher einfach, vorallem das Papier.

Kurzgesagt habe ich vor, die Niederschriften aus meinen Reisetagebüchern ein wenig umzuschreiben und hier zu veröffentlichen.

Mein Praxiswissen über WordPress wächst täglich. Mittlerweile kenne ich den Unterschied zwischen php und HTML…….

Also dann, Kommentare sind erwünscht und weitersagen ist Pflicht

Hallo Welt!

ich in Hampi

Ich habe es geschafft. Nach langem Herumprobieren ist es nun endlich vollbracht. Mein eigenes Blog basierend auf WordPress ist online.

Hauptsächlich soll es auf dieser Seite um meine Reisen und erlebten Abenteuer beim Reisen durch die Weltgeschichte gehen.

Jetzt muss es nur noch gefüttert werden. Damit werde ich die nächsten Tage mal anfangen. Vorher möchte ich gern das Layout und die Funktionen so hinbasteln, dass ich damit auch zufrieden bin. Dazu muss ich mir aber noch ein wenig Fachwissen aneignen..habt Verständnis!

Über hilfreiche Tipps im Umgang mit WordPress bin ich auch sehr dankbar. Wenn mir irgendjemand Literatur zum Thema, gute Foren oder was weiss ich empfehlen kann bin ich ebenfalls sehr dankbar.

Keine Angst, ich freu mich auch über Mails ( ich weiss noch nicht einmal, wie man das Wort “Mails” so verlinkt, das sich beim anklicken der entsprechende Link öffnet…)

Also wie ihr seht liegt noch eine Menge Arbeit vor mir, aber ich bin da mal optimistisch unterwegs.

Ich würde mich freuen, wenn ihr ab und an mal reinklickt und mir auch ein paar Kommentare hinterlasst, sobald es richtig losgeht.